zurück zuzurück zu ...

« zur Übersicht Spielplan

Diese Seite teilen?


Short-URL:
Teilen per E-Mail / Feed abonnieren
Teilen über soziale Netzwerke:
Beim Klick auf Twitter, Facebook, Google+ werden Sie auf externe Webseiten weitergeleitet. Es gelten dort die AGBs und Datenschutzrichtlinien der Anbieter.

Zeige Veranstaltungen in: | Aspach | Backnang | Bietigheim-Bissingen | Murrhardt | Schorndorf | Alle

Spielplan für Vergangenes:

Freitag 17.10.2014 Johannes Enders Quartet feat. Billy Hart

17.10.2014 Backnang
Leider verpasst das war am: Freitag, den 17.10.2014 Kategorie: Vergangenes

Johannes Enders Quartet feat. Billy Hart

Beginn: 20:30 Uhr
Ort: Backnang
Veranstaltungsort: Bandhaus
Eintritt: 15 €

Mellowtonin CD Release Tour

Johannes Enders gilt als Deutschlands derzeit einflussreichster Jazz-Saxophonist. Seit 2009 hat er eine Professur für Jazz Saxophon an der Musikhochschule in Leipzig inne, 2012 wurde er mit dem Echo Jazz und dem deutschen Musikautorenpreis ausgezeichnet.

Billy Hart ist einer der besten Jazzschlagzeuger weltweit. Er spielte mit Leuten wie den Montgomery Brothers Jimmy Smith, McCoy Tyner, Wayne Shorter, Joe Zawinul, Eddie Harris, Pharoah Sanders, Herbie Hancock, Stan Getz und Miles Davis u.a.

Mit Jean Paul Brodbeck am Piano und Milan Nikolic am Bass gehört dieses Quartett zum Besten was die Jazzszene im Moment zu bieten hat.

"Johannes Enders … spielt mit in der ersten Liga weltweit“.
NDR Kultur Jazz CD der Woche

"Ein Gesamtwerk an Präzision und Einfühlungsvermögen. Toll! "
Monstersandcritics

"Einer der interessantesten deutschen Tenorsaxophonisten des letzten Jahrzehnts"
B5 Jazz CD Tip

"Nichts gegen Klaus Doldinger, aber Johannes Enders ist halt einfach besser".
Sound & Image

Zur aktuellen CD Mellowtonin schreibt der Musikkritiker Ulrich Steinmetzger:

"In „Mellowtonin“, einer Wortschöpfung von Johannes Enders, die als Titel über der zweiten CD dieses fantastischen Quartetts steht, schwingt Milde mit und die gedehnte Artikulation, mit der Billy Hart „mellow-D“ ausspricht. Auch Assoziationen an Melatonin scheinen auf, an das Hormon also, das den humanen Tag-Nacht-Rhythmus steuert. Seine Produktion geschieht in Abhängigkeit vom Wechsel zwischen Licht und Dunkelheit. Mediziner haben Probleme damit, es nach Norm und Routine anzuwenden.

Norm und Routine sind auch der Musik diese Quartets fremd, in größerer Vielfalt werden die Stimmungen gemischt, auf einer breiteren Palette der Tag- und Nachtseiten, um im Bild zu bleiben.

Auf der Achse New York–Weilheim–Graz–Leipzig hat Johannes Enders seinen Tenorton individualisiert. In diesem, seinem bis dato wohl besten Quartett kommt er imponierend zum Tragen, schwingt sich empor und verschränkt sich mit einem schlüssigen Bandkonzept.

Allenthalben schimmern diverse Herkünfte und Sozialisationen durch diese austarierten Klänge. Spurenelemente amerikanischer Ahnen von Stan Getz bis John Coltrane schimmern ebenso durch wie das besonders mit Jean Paul Brodbeck geteilte Faible für eine vielleicht gar nicht so selige Hippiezeit. Doch Enders klingt nicht wie die Kopie irgendwelcher Vorbilder. Er klingt wie ein Original in seiner inzwischen klassischen Phase.

In ihrer souveränen Unaufgeregtheit stemmt sich diese Musik gegen die Zeit und ihre Geister. Ihr elegantes Fließen ist ein probates Gegenmittel zu Zapping und Infotainment. Dann wird Musik zum Trost im chaotischen Höher-Schneller-Weiter. Dieser Bandkosmos ist ein Glücksfall. Billy Hart, der mit seiner enormen Erfahrung jeden Moment aufladen kann mit Unverbrauchtem, Milan Nicholic mit seiner zuverlässig geerdeten Präsenz und Jean Paul Brodbeck, der das Trio zum Orchester macht. Im Zentrum steht der Gruppenklang, der aus der unbedingten Präsenz der Beteiligten resultiert. Der mündet in ein tiefgründiges Abenteuer der Intimität, in dem das zutiefst Menschliche noch stets am besten aufgehoben und transzendiert ist."

Weitere Informationen unter www.johannes-enders.com 
Hörprobe

 

 

 

Weitere Informationen:
Pressemappe Download(PDF/ZIP)
Weitere Veranstaltungsinfos
Flyer Download