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Schon von Kindesbeinen war der junge Pröpstl dem Zauber des Puppenspiels verfallen. Nicht nur Stunden, nein Tage, Wochen und Monate verbrachte er damit, dem Kasperl seine Geheimnisse zu entlocken. Als der Jüngling zum Manne heranreifte, erkannte er seine Berufung, sein Leben der Wissenschaft zu weihen. Damit war der Siegeszug seiner Forschungen unaufhaltsam: Schon seine Dissertation über das Thema „Warum der Kasperl Beine braucht“ löste in der Fachwelt eine heftige Debatte aus und gilt heute als unumstrittenes Standardwerk. Schließlich begründete Pröpstl mit seinem Halbbruder, Doctor Döblinger, den ersten Lehrstuhl für Kasperistik und Seppologie an der renommierten Universität von Jäil. Mit Recht kann Pröpstl heute von sich behaupten, das Kasperltheater der Alten Welt revolutioniert zu haben. Sein unumstrittener Verdienst ist es, das Puppentheater nicht nur vom staubigen Mief der Fünfziger Jahre sondern auch von der Müslihaftigkeit der Ökogeneration und zuletzt sogar vom pädagogischen Zeigefinger und der Gretel zu befreit zu haben.

Der Zauber des Puppenspiels